Ein paar Worte vorweg

Der Anfang

Im 3. Schuljahr wurde mir folgendes Aufsatzthema gestellt:

„Wenn ich einmal groß bin“

Wenn ich einmal groß bin, studiere ich auch einen Beruf. Aber das dauert einige Zeit, denn ich bin erst 8 Jahre alt und im 3. Schuljahr. In der Schule gefällt es mir sehr gut. Da lerne ich lesen, schreiben und rechnen. Wenn ich 11 Jahre alt bin, gehe ich in die Realschule in Traben-Trarbach, und wenn ich da fertig bin, studiere ich Fußballspieler und Winzer.

Mit diesen Sätzen begann ich damals meinen Aufsatz. Das Studium als Fußballspieler hat sich nicht ergeben, das Studium als Winzer (Weinbauingenieur) dagegen schon.

Traditionell - Modern - Zukunftsgerichtet

Der Winzer

Nach dem Abitur begann ich 1984 in der Traben-Trarbacher Weinkellerei Adolph Huesgen eine kaufmännische Ausbildung. Nach erfolgreichem Abschluss stand ich vor der ersten größeren Herausforderung. Mein Vater erkrankte kurz vor der Ernte 1986. Somit war ich alleinverantwortlich für die Weinlese und Weinbereitung dieses Jahrgangs. 1988 bereitete ich mich mit Praktika auf Schloss Johannisberg (Rheingau) und im Badischen Winzerkeller (Kaiserstuhl) auf mein Weinbaustudium in Geisenheim vor. Nach dem Abschluss als Diplom-Ingenieur für Weinbau sammelte ich noch ein gutes Jahr lang Erfahrung im Marketing des Badischen Winzerkellers. 1993 stieg ich wieder in den elterlichen Betrieb ein, zunächst als Angestellter.

Mit diesem Fundament übernahm ich 1995 den Betrieb von meinen Eltern. Traditionelle Sichtweisen lagen mir immer am Herzen. Abläufe wurden hinterfragt und Schritt für Schritt den modernen Erkenntnissen der Weinbereitung angepasst. Mit Augenmaß und Weitsicht haben Tradition und Moderne Eingang gefunden und harmonieren gemeinsam.

Genussmensch – Kulturinteressiert – Sportbegeistert

Die private Seite

Wein und gutes Essen sind für mich untrennbar miteinander verbunden. Gerne koche ich mit Freunden oder besuche mit ihnen Kochseminare, um die Geheimnisse der Profis kennenzulernen. Als Ausgleich und zum Abschalten dienen sportliche Aktivitäten. Dabei ist das gesellige Miteinander für mich sowohl privat als auch beruflich eine wichtige Motivation. Dieser Teamgedanke ist ein wesentlicher Bestandteil meiner Unternehmensphilosophie.

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